Die Residenzen
Villa Maraini, der Sitz des Istituto Svizzero di Roma, beherbergt jedes Jahr zwölf Laureaten: sechs junge ForscherInnen und sechs KünstlerInnen aus der Schweiz. Das Institut stellt diesen Laureaten, die am Programm Roma Calling teilnehmen, Zimmer und Arbeitsräume zur Verfügung. Das Mittagessen wird gemeinsam eingenommen und trägt so dazu bei, eine besondere Atmosphäre des Wetteiferns sowie Synergien zwischen Wissenschaft und Kunst zu schaffen, die alle Bewohner des Instituts zusammenschweissen.

Folgende verschiedene Möglichkeiten einer Residenz werden angeboten:

Roma Calling

Milano Calling

Summer School

Senior Fellowship

Roma Calling
Das Istituto Svizzero schreibt jedes Jahr einen neuen Wettbewerb für zwölf Residenzen aus, die von September bis Juli dauern (10 Monate).
Die Ausschreibung Roma Calling richtet sich an KünstlerInnen (bildende Kunst, Design, Architektur, Literatur, Tanz, Theater, Musik usw.) und an ForscherInnen (Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften usw.).

Die Laureaten sind dazu aufgerufen, sich neben ihrem jeweiligen persönlichen Forschungsprojekt auch am interdisziplinären Projekt des Instituts zu beteiligen. Dieses Programm ist in zwanzig über die Dauer des Aufenthaltes verteilte Tage strukturiert und wird von der Direktion unter Berücksichtigung der ausgewählten Laureaten und ihrer Interessengebiete definiert. Es umfasst Begegnungen, Studienreisen, Workshops und Beiträge der arrivierten Künstler und Forscher.
So ermöglicht dieses interdisziplinäre Programm den Laureaten, Netzwerke zu entwickeln, laufende Forschungen voranzutreiben und einen ebenso aktiven wie innovativen Austausch zwischen wissenschaftlichen und künstlerischen Disziplinen zu pflegen.

Die Ausschreibung richtet sich an Bürger/ Bürgerinnen der Schweizerischen Eidgenossenschaft sowie an Personen mit Wohnsitz in der Schweiz oder mit nachgewiesenen Verbindungen zu den in der Schweiz etablierten Kreisen von Wissenschaft und Kunst.
Die Kandidaten/ Kandidatinnen müssen ein persönliches Forschungsprojekt vorlegen, für das ein Aufenthalt in Rom nötig ist oder das einen solchen Aufenthalt rechtfertigt, und das für eine Integration in das interdisziplinäre Kooperationsprojekt zwischen Kunst und Wissenschaft geeignet ist.

Teilnahmebedingungen, Unterbringung und Finanzierung

Auswahlverfahren
Alle Bewerbungen müssen bis zum 5. Februar 2018 beim Istituto Svizzero eingehen.
Die von der künstlerischen und der wissenschaftlichen Kommission ausgewählten Kandidaten werden für Ende März/ Anfang April zu einem Treffen mit der Jury eingeladen.

 

Die Laureaten

Roma Calling 2017-2018

  • Bobillier Stève (Philosophy) Stève Bobillier (1982, Freiburg) hat an der Universität Genf griechische Sprache und Literatur studiert und an der EHESS (Paris) in Philosophie promoviert. Er war als Assistent an der Universität Freiburg und Philosophielehrer tätig und arbeitet zurzeit an einem Postdoc-Projekt mit dem Titel La normativité éthique à la fin du XIIIe siècle: de la norme ecclésiale au for de la conscience personnelle, das sich mit dem Begriff von Ethik und moralischer Normativität im 13. Jahrhundert beschäftigt. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf den Schriften von Pierre de Jean Olivi und Henri de Gand. Das Projekt wird vom Schweizer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) zusammen mit der Universität La Sapienza in Rom und der Biblioteca Apostolica Vaticana finanziert
  • Caltagirone Miro alias Max Usata (Musician, singer, performer, actor) Miro Caltagirone (1982, Bienne) ist schweizerischer und sizilianischer Abstammung. Der Schauspieler und Musiker ist seit 2001 Sänger der Band Puts Marie, die bisher sechs Alben eingespielt haben und in der Schweiz und im Ausland aufgetreten sind. Daneben ist Miro Caltagirone an zahlreichen anderen Musikprojekten beteiligt, darunter Mister Milano, Troika Trash und MaxSchmürzen, Meta Marie Louise und Kerouac. 2009 ist er nach New York gezogen, um sein Studium am Lee Strasberg Theatre and Film Institute abzuschliessen. In New York hat er zahlreiche Theaterprojekte mit der Regisseurin Mathilde Schennen verwirklicht. Er arbeitet regelmässig mit der Gruppe We Ate Lobster zusammen
  • Fusetti Sabrina (Archaeologist) Sabrina Fusetti (1987, Zürich) hat klassische, prähistorische und mittelalterliche Archäologie an den Universitäten Zürich und La Sapienza in Rom studiert. Zwischen 2013 und 2015 war sie Assistentin an der Universität Zürich und konnte über die Ausgrabungen in den Ortschaften Spina und Monte Iato ihre Kenntnisse der vorrömischen Archäologie Italiens vertiefen. Momentan schreibt sie dank eines Stipendiums des Forschungskredits der Universität Zürich ihre Doktorarbeit »Die einheimische archaische Keramik im westlichen Sizilien: Typologische und soziokulturelle Untersuchungen im Kontext des Monte Iato«. Für ihre Examensarbeit hat sie den Giuseppe Nenci-Preis erhalten
  • Gasser Mathis (Visual arts) Mathis Gasser (1984, Zürich) hat 2010 seinen Bachelor an der Haute Ecole d’Art et de Design de Genève (Genf) und 2012 seinen Master am Royal College of Art in London gemacht. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Galerien und Institutionen ausgestellt: Centre Culturel Suisse (Paris), Chewday’s (London), Kunsthaus Glarus (Glarus), Centre d’édition contemporaine (Genf), Piper Keys (London), Kunsthalle Bern (Bern) und La Salle de Bains (Lyon). Er wurde mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Théodore Strawinsky (Genf) – 2010, Hine Award (London) – 2012, George Foundation (Zürich), Roldenfund (Basel) – 2013 und dem Swiss Cultural Fund (London) – 2013 und 2015
  • Häni Richard (History) Richard Häni (1987, Basel) hat Geschichte und Mathematik an der Universität Basel studiert. 2011 hat er in diesen Fächern den Master of Arts und 2013 den Master of Science in Mathematik abgeschlossen. Seitdem widmet sich Häni seiner Promotion, die er momentan mit einer Teilzeit-Lehrtätigkeit am Gymnasium Liestal (Basel Landschaft) finanziert. In seinen Studien vergleicht er den Menschen der Antike mit dem der Neuzeit und fokussiert dabei auf die moderne Selbstdarstellung in den Texten von Sperone Speroni, Benedetto Varchi, Giorgio Vasari und Giambattista Vico. Während seines Aufenthalts am Istituto Svizzero in Rom wird er seine Doktorarbeit vollenden
  • Lammer Elise (Visual arts, art critic, performer) Elise Lammer (1982, Basel / Roveredo) hat ihre Laufbahn an der Kunstakademie in Barcelona begonnen und anschliessend einen Master in Curatorial Studies an der Goldsmiths University in London gemacht. Sie ist Kuratorin im Kunstverein SALTS in Birsfelden (Basel) und Gründerin des Residency Programms der Kunsthalle Roveredo in Graubünden. Von 2014 bis 2016 war sie Ausstellungskuratorin im APRA (Berlin). Sie war als Kuratorin, Künstlerin und Autorin an Ausstellungen in zahlreichen Einrichtungen beteiligt, darunter: Schinkel Pavillon (Berlin), Goethe Institut (Peking, Hong Kong), South London Gallery (London), Peckham Artist Moving Image Festival (London), Autocenter (Berlin), Centre Culturel Suisse (Paris), Kunsthaus Langenthal (Langenthal)
  • Leonardi Miriam Laura (Visual arts) Miriam Laura Leonardi (1985, Zürich) hat nach dem Studium der Fotografie in Paris einen Master of Arts in Fine Arts an der Zürcher Hochschule (Zürich) gemacht. Sie hat ihre Werke bei Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, unter anderem im Kunsthaus Glarus (Glarus), in der Galerie Maria Bernheim (Zürich), Im Istituto Svizzero di Roma (Rom), im Friart (Freiburg), der Galerie Marbriers 4 (Genf), im Astrup Fearnley Museum (Oslo), in der TG Gallery (London) und im Plymouth Rock (Zürich). Zusammen mit Ben Rosenthal leitet sie den unabhängigen Ausstellungsraum Adar in Zürich und arbeitet an der deutschen Übersetzung von Louis Wolfsons Buch Le schizo et les langues
  • Planzi Lorenzo (History) Lorenzo Planzi (1984, Locarno) hat Geschichte, soziale Kommunikation und Theologie an der Universität Freiburg studiert. 2014 hat er in zeitgenössischer Geschichte promoviert. Er hat sechs Bücher und etwa zwanzig wissenschaftliche Artikel veröffentlicht. Sein Arbeit konzentriert sich auf die politische und religiöse Geschichte, die Geschichte der internationalen Beziehungen und des Widerstands gegen totalitäre Regime, aber auch auf unbekannte Aspekte wie die Geschichte der Begräbnisse oder der Elektrizität. Er ist Redaktionsmitglied der Revue suisse d’histoire religieuse et culturelle. In Rom forscht er für den Schweizer Nationalfonds (zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) an der Università Lateranese. Der Titel seiner Forschungsarbeit lautet: »La Svizzera alla lente diplomatica della Santa Sede (1873-1920)—Dagli irrigidimenti del Kulturkampf alle cooperazioni umanitarie della Prima Guerra mondiale, dalla chiusura della nunziatura di Lucerna nel 1873 alla sua riapertura a Berna nel 1920«
  • Rochel Johan (Philosophy, political science) Johan Rochel (1983, Zürich) forscht als Postdoktorand in Ethik und Innovationsrecht. Zurzeit arbeitet er an einem Projekt, das vom Schweizer Nationalfonds (zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) unterstützt wird und sich mit der gerechten Verteilung von Innovation, auch durch das geistige Eigentum, beschäftigt. Gleichzeitig setzt er seine Studien zur Ethik der Immigration fort. Er ist assoziiertes Mitglied des Ethik-Zentrums an der Universität Zürich und Dozent an einer Reihe von Universitäten und hat sich in auf politische Ethik spezialisiert. Außerdem gehört er dem Thinktank foraus—Forum Aussenpolitik an und ist Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen. Er schreibt einen Blog für Le Temps
  • Schneider Christian (History) Christian Schneider (1985, Niedergösgen) hat Geschichte und Anglistik an den Universitäten Freiburg, Bern und Durham (GB) studiert. 2016 hat er an der Universität Durham mit einer Doktorarbeit über die politische und juristische Position und die diplomatische und ideologische Rolle von Papst Klemens VIII. (1592-1605) promoviert. Während seines Doktorats hat er an den Universitäten Durham und Sunderland (GB) gelehrt. Seine Forschungsarbeit wurde von der Universität Durham und dem Schweizer Nationalfonds (zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) unterstützt. Seit Januar 2017 arbeitet er als Forschungsassistent und PostDoc an der Universität Freiburg, wo er zum Thema ‚Unheilige Machenschaften am Heiligen Stuhl? Päpstlicher Nepotismus 1534 bis 1605: Methoden–Kritik–Rechtfertigungen’ forscht. Das Projekt untersucht die symbolischen, finanziellen und politisch-territorialen Dimensionen des päpstlichen Nepotismus
  • Steinbeck Michelle (Writer) Michelle Margarethe Steinbeck (1990, Basel) hat 2013 ihr Studium in Literarischem Schreiben in Biel abgeschlossen und studiert nun Philosophie und Soziologie in Basel. Sie ist Chefredakteurin des Magazins Fabrikzeitung, Autorin und organisiert Events. Seit 2016 leitet sie Babelsprech – Internationales Forum für junge Lyrik, ein mehrjähriges Projekt für die Förderung junger deutschsprachiger Lyriker. Ihre Texte wurden in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht, ausserdem hat sie im Radio und im Theater gearbeitet. 2016 ist ihr Debütroman Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch erschienen. Im gleichen Jahr war sie Fellow am Literarischen Colloquium Berlin
  • Wildberger Martina-Sofie (Visual arts, performer) Martina-Sofie Wildberger (1985, Genf / Zürich) hat 2011 einen Master of Fine Arts an der Haute école d’art et de design de Genève (Ginevra) gemacht und 2014 ihr Studium der Kunstgeschichte an der Universität Genf abgeschlossen. Sie hat an Ausstellungen im Centre culturel suisse (Paris), in der Kunsthalle Mulhouse (Mulhouse), im Kunstmuseum Glarus, im Fri-Art (Freiburg), im Kunsthaus Aarau (Aarau), im Palais de l’Athénée (Genf), im Centre d’art contemporain Genève, im SALTS (Basel), im Kunsthaus Baselland (Muttenz), am Corner College und im Haus Konstruktiv (Zürich) teilgenommen. Ihre Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Swiss Art Award 2012 und in jüngerer Zeit mit dem Preis Kiefer Hablitzel und dem Werkbeitrag des Kantons Zürich. Zudem war sie Artist in Residence in Paris, Berlin und New York

Studio Roma 2016-2017

  • Pauline Beaudemont (Visual arts)
  • Tumasch Clalüna (Director and playwright)
  • Cédric Cramatte (Archaeologist)
  • Francesca Falk (Contemporary history)
  • Donald Glowinski (Music and neuroscience)
  • Edgars Gluhovs (Visual arts)
  • Nelly Haliti (Visual arts)
  • Andreas Heise (Philosophy)
  • Leo Hofmann (Composer, sound artist)
  • Lukas Ingold (Architecture and construction history)
  • Josy Luginbühl (Mediterranean archaeologist)
  • Mario Tampon-Lajarriette (Visual arts)

Studio Roma 2015-2016

  • Arnaud Besson (Ancient history)
  • Stefan Burger (Visual arts)
  • Marc Duret (Classical archaeologist)
  • Youri Kravtchenko (Architecture and scenery)
  • Katharina Limacher (Sociology and religious studies)
  • Federica Martini Schellenberg (Art history)
  • Cyrill Miksch (Communication studies)
  • Christof Nüssli (Graphic Design)
  • Marta Riniker-Radich (Visual arts)
  • Kilian Rüthemann (Visual arts)
  • Pedro Wirz (Visual arts)

Studio Roma 2014-2015

  • Francesco Baroni (Italian literature and religious studies)
  • Ivan Foletti (Art history)
  • Gina Folly (Visual arts)
  • Davide Fornari (Design studies)
  • Céline Hänni (Music)
  • Anne Le Troter (Arts and literature)
  • Pauline Milani (Contemporary history)
  • Niku Alex Muçaj (Visual arts)
  • Virginie Nobs (Archaeologist)
  • Grégoire Oguey (Medieval history)
  • Coralie Rouet (Visual arts)
  • Benjamin Valenza (Visual arts)
  • Hannah Weinberger (Visual arts)

Studio Roma 2013-2014

  • Domenico Billari (Visual arts)
  • Alan Bogana (Visual arts)
  • Manuel Buess Gurtner (Archaeologist)
  • Toni Hildebrandt (Art history)
  • Tobias Kaspar (Visual arts)
  • Julia Perazzini (Actress)
  • Valerio Scamuffa (Theatre)
  • Cédric Roduit (Ancient studies)
  • Julien Tavelli (Graphic Design)
  • Samira Zoubiri (Archaeologist)
  • Benedetta Zucconi (Musicology)

Studio Roma 2012-2013

  • Benoît Billotte (Visual arts)
  • Chiara Croci (Art history)
  • Clara Fivaz (Classical archaeologist)
  • Yves Fournier (Musicology)
  • Florian Graf (Visual arts)
  • Vladimir Ivanovici (Architecture history)
  • Tano Nunnari (Italian literature)
  • Hitomi Omata Rappo (Modern history)
  • Anne Rochat (Visual arts)
  • Werner Rohner (Literature)
  • Christoph Schmidt e Susann Véchsey (Architecture)
  • Marie Velardi (Visual arts)

Milano Calling
Das Istituto Svizzero bietet 2018 auch zwei Residenzen in Mailand, mit einem Forschungsaufenthalt von sechs Monaten. Diese Residenzen richten sich nur an Designer/ Designerinnen und Wissenschaftler/ Wissenschaftlerinnen der Bereiche Architektur und Digital Humanities, die mit demselben interdisziplinären Ansatz wie in Rom ausgewählt werden. Die jungen Forscher und Designer, für die ein Aufenthalt in der Hauptstadt der Lombardei nötig für die Entwicklung eines Projektes ist, werden gebeten, ihre Kandidaturen bis zum 5. März 2018 abzugeben.

Auswahlverfahren
Alle Bewerbungen müssen bis zum 5. März 2018 beim Istituto Svizzero eingehen.
Die von der künstlerischen und der wissenschaftlichen Kommission ausgewählten Kandidaten werden für Ende März/Anfang April zu einem Treffen mit der Jury eingeladen.

 

Summer School
Das Istituto Svizzero beherbergt im Juli und August, während der Sommerpause, Forscher/ Forscherinnen von Universitäten und Hochschulen in der Villa Maraini.

Die Universitäten und Hochschulen unterbreiten sowohl ein mit Rom und Italien verbundenes Projekt als auch ein interdisziplinäres Projekt, das Kunst und Wissenschaft verbindet.
Dieses Programm entsteht aus einer Kooperation zwischen dem Istituto Svizzero, dem Verein swissuniversities und der Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen.

Building, Film, and Tourism in Post-War Rome
Rome
22.07.2018–29.07.2018

A project by ETH – Zürich
Organised by Lukas Ingold, Jacqueline Maurer and Davide Spina

Information
Call for students – deadline 21 May

RRR – Roma, Riuso e Restauro
Rome
08.07.2018–14.07.2018

A project by Accademia di architettura dell’Università della Svizzera italiana (USI) – Mendrisio
Organised by Prof. Sergio Bettini, Carla Mazzarelli, Daniela Mondini, Christoph Frank

Information
Call for students – deadline 15 May

Time, Time, Time: Science, Art & Philosophy
Rome
27.08.2018–01.09.2018

A project by Accademia di architettura dell’Università della Svizzera italiana (USI) – Mendrisio and University of Geneva
Organised by Claudio Calosi, Fabrice Correia, Kevin Mulligan, Christian Wüthrich

Guest speakers:
Roberto Casati (Paris, Metaphysics, Watchmaking)
Mauro De Caro (Roma 3, Philosophy of Action)
Fabrice Correia (Genève, Metaphysics, Logic)
Elvira Di Bona (Polonsky Academy, Jersusalem, music, philosophy)
Mauro Dorato (Roma 3, Philosophy of Physics)
Matteo Morganti (Roma 3, Philosophy of Physics, Metaphysics)
Daniele Oriti (Max Planck, Berlin, Physics)
Carlo Ossola (Collège de France, Italian literature)
Alessandro Raveggi (Writer, NYU Florence, Unam Mexico, Literature)
Natale Stucchi (Milano Bicocca, Psychology)
Christian Wuthrich (Genève, Philosophy of Physics)

Information
Call for students – deadline 15 May

Senior Fellowship
Nur auf Einladung beherbergt das Istituto Svizzero in Rom auch arrivierte ForscherInnen und KünstlerInnen für Projekte, die Bezug zu Italien haben oder interdisziplinär sind. Die eingeladenen Persönlichkeiten werden für Zeiträume zwischen einem und drei Monaten im Institut untergebracht. Im Gegenzug dafür wird von ihnen ein aktiver Austausch mit den jungen Laureaten des Programms Roma Calling erwartet.

Sonstige Studienaufenthalte
Für ForscherInnen und KünstlerInnen, die in der italienischen Hauptstadt Recherchen durchführen oder nachweislich eine Kooperation entwickeln müssen, ist ein aussergewöhnlicher Studienaufenthalt von einer bis zwei Wochen zu bestimmten Bedingungen möglich.

Er kann nur in Funktion der Verfügbarkeit von Räumen genehmigt werden, nachdem die Direktion einen ausführlichen Antrag (mit Projektbeschreibung, Lebenslauf, Kontakten und Kooperationen in Rom usw.) geprüft hat. Dieser muss dem Institut nicht mehr als zwei Monate vor dem gewünschten Datum an folgende E-Mail-Adresse geschickt werden: soggiorni_roma@istitutosvizzero.it